Rückblicke und besondere Ereignisse


Unser Sommerfest am 26. Juni 2010

Es galt, gleich zwei Jubiläen zu feiern: Zwanzig Jahre „Astronomisches Zentrum Bernau e.V.“ und fünfzehn Jahre Trägerschaft über die Sternwarte Bernau. Und es sollte ein Sommerfest sein, zu dem vor allem Familien kommen – so wie es sich für eine Volkssternwarte geziemt.

Im Februar begannen die ersten Vorbereitungen. Wen wollen wir außerdem einladen? Wen können wir wegen eines Sponsorings ansprechen, welches Programm wollen wir bieten, was soll das Highlight sein? Es wurde vorgeschlagen und verworfen, immer wieder und wieder. Unser Fest nahm Konturen an. Und dann war der 26.Juni auch schon heran! „Schicksal, nimm Deinen Lauf!“

Es wurde ein wunderschönes Jubiläumsfest für unsere Besucher und für uns. Das Wetter brachte uns den gewünschten Sonnenschein. Die 36 kleinen Musikerinnen und Musiker der „Pank-Princen-Capelle“ aus Pankow spielten ein eigens für unser Fest eingerichtetes Orchesterprogramm: „Space-Pops“, in dem sich acht Kinderlieder über den Himmel, die Sonne, den Mond und die Sterne versteckten. Es gab zehn Sieger beim dazu gehörigen Musikquiz.

Unsere Bastelstraße war gut besucht, wie immer gut sortiert auch der Bücherstand der „Schatzinsel“ in Bernau. Ein Dank an „Space instruments“ aus Berlin.

Insgesamt waren es am Ende des Tages mehr als 200 Besucher. Zahlreich kamen uns Familien besuchen. Ebenso zahlreich waren die Besucher aus unserem Stadtparlament und seinen Ausschüssen, insbesondere dem für Jugend, Bildung, Sport…,

Unser besonderer Dank gilt der Sparkasse Barnim für ihre Unterstützung. Sowohl die Preise des Musikquiz als auch das leibliche Wohl für unsere kindlichen Akteure war dank ihrer Hilfe erst möglich. Dank auch an die ungenannten Spender, die uns helfen, für unsere künftigen Besucher moderne Instrumente anzuschaffen. Die Bilder des Sommerfestes zeigen, wie vielfältig und bunt unser Sommerfest war.


Ansprache, und jeder möchte die jungen Musiker hören



Jeder war begeistert

Fahrt nach Goseck und Nebra am 12.09.2009 - im Internationalen Jahr der Astronomie 2009


Wir sind zum nachweisblich ältesten astronomischen Beobachtungsplatz steinzeitlicher Siedler in Europas gefahren und haben mit verschiedenen Methoden und hochwertigen optischen Instrumenten von Carl Zeis Jena bei schönstem Wetter die Sonne beobachtet und mit einem Winkelmesser die Abstände der "Sonnentore" in den Palisadenringen zu bestimmt.


Sonnenbeobachtung kann anstrengend sein, aber macht auch Spass

Mehr als 20 Bernauer und Panketaler Schulkinder und begleitende Eltern besuchten mit uns die zwei weltweit bekannten Stätten der Astronomie und Archäologie - das 7000 Jahre alte Sonnenobservatorium in Goseck und die "Arche Nebra".


... auch das Museum mit dem Planetarium war sehr interessant.

 


Aktionstag - 18. Juli - Zum 40. Jahrestag der bemannten Mondlandung
im Internationalen Jahr der Astronomie 2009

An diesem Tag gestalteten wir einen Familiennachmittag zum Thema " Rund um den Mond".

Von Charlie Brown und Snoopy die zum Mond reisen über diverse Appollo- Mondmissionen bis zur Mondlandung der USA war alles dabei.

 

 

Aktionstage - 03. und 04. April im Internationalen Jahr der Astronomie 2009

Nach Monaten für astronomische Beobachtungen untauglichen Wetters spielte Petrus mit und hielt Sonnenschein pur und weitgehend klaren Nachthimmel vor.

Neben diverser Vorträgen, konnten unsere Besucher auch Beobachtungen durchführen. Allerdings beschränkte es sich am Tage auf Mond und Sonne. In den Abendstunden konnten wir auch sehr schön den Saturn mit seinen Monden betrachten.


... ob GROSS oder klein, jeder konnte die Krater auf dem Mond bewundern

Mondaufnamhe vom 03.04.09

 

Am 2. Tag, dem 04.04. wurden am Tag vorwiegend Sonnenbeobachtungen durchgeführt. An fünf verschiedenen Teleskopen zeigten wir nicht nur eine fleckenfreie Sonne, sondern demonstrierten zugleich verschiedene Techniken der Sonnenerkundung.

Von der Beobachtung der Sonne im sogenannten Weißlicht über die Sonnenprojektion, bei der sich so schön die Erdrotation erleben lässt, bis hin zum eher seltenen Blick durch ein Protuberanzenfernrohr, in dem technisch eine totale Sonnenfinsternis erzeugt wird und das daher die Sonnenkorona beobachtbar und riesige Gasausbrüche (Protuberanzen) sichtbar werden lässt. Und eben eine solche Protuberanz mit einer Höhenausdehnung von wenigstens mehreren Erddurchmessern war deutlich sichtbar zu beobachten.

Im Veranstaltungsprogramm liefen indessen weitere Vorträge. Die etwa 8 bis 12 jährigen Besucher und ihre Begleitungen sinnierten über die Frage, inwieweit wir Sonnenkinder sind, und Steffen Weimann, ebenfalls AZB Mitglied und langjähriger Amateurastronom, sprach vor Jugendlichen und Erwachsenen über unser Sonnensystem und fand ein ebenso interessiertes wie eifriges Publikum, während die Sternfreunde Norbert Thron, Vorsitzender unsers Vereins, Jan Wendler und Torsten Krüger alle Hände voll damit zutun hatten, jedem einzelnen Gast unserer Sternwarte optimale Beobachtungsmöglichkeiten zu schaffen.

 

 

Totale Mondfinsternis vom 03. zum 04. März 2007

In der Nacht vom Samstag zum Sonntag fand eine totale Mondfinsternis statt. Leider blieb uns die Beobachtung verwert, da trotz aller guten Vorbereitungen ein bedeckter Himmel vorherrschte.

Eckdaten:
22.30 Uhr - Eintritt des Mondes in den Kernschatten der Erde
23.44 Uhr - Beginn der Totalen Verfinsterung
0.58 Uhr - Ende der totalen Verfinsterung
2.12 Uhr - Austritt des Mondes aus dem Kernschatten der Erde


So sahen wir die Sonnenfinsternis 03. Oktober 2005

Am Montag den 03.10.2005 fand eine partielle (teilweise) Sonnenfinsternis statt.

Eckdaten:
- Beginn 10.03 Uhr
- größte Bedeckung 11.13 Uhr
- Ende 12.27 Uhr

Wir waren für alles gerüstet,...


03.10.2005 Sicht gleich null

geschützter Blick Richtung Sonne

..., aber das Wetter gewährte uns keinen Blick auf die Sonne.

 

Unsere Besuchen wurden für Ihr Kommen belohnt und mit Informationen rund um den Sternhimmel versorgt.


Trotz Wolken kamen die Besucher

10 Jahre "Wiedereröffnung der Sternwarte" im September 2005

Die Zeiten der "Wende" waren auch für die Sternwarte Bernau und den Verein des AZB bewegend. Anfang der 90-er Jahre war die Zukunft der Sternwarte ungewiß. Wegen mangelnder Finanzierungsmöglichkeiten stand sie kurz vor dem "Aus" und der Verein hatte sich bereits einige Zeit vorher aus Gründen unterschiedlicher Auffassung vom Sinn einer solchen Einrichtung zurückgezogen.

Schließlich übernahm dann der Verein Astronomisches Zentrum Bernau auf Grundlage eines Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung die Sternwarte in eigener Trägerschaft im Jahr 1995 - und "zog wieder ein".

Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten feierten konnten wir die Wiedereröffnung im Frühjahr 1995 feiern. Trotz aller zahlreich vorhandener Zweifler "überlebte" die Bernauer Sternwarte im Gegensatz zu den meisten anderen Brandenburger Schulsternarten bis zum heutigen Tag.

Im September 2005 feierten wir dann die 10-jährige Wiedereröffnung. Zu diesem Anlaß gelang es uns "den ersten Deutschen im Weltall", Herrn Dr. Siegmund Jähn, als Gast in der Sternwarte Bernau begrüßen zu dürfen.

Wir erinnern uns gern an diesen Tag, an dem die folgenden Bilder entstanden.


      
Ankunft Sigmund Jähns in der Sternwarte Bernau
 

 
v.l.n.r. : Sigmund Jähn, Eric Seyfarth, Steffen Weimann, Jan Wendler, Alexander Arndt, Norbert Thron,
Stephanie Stammberger, Sebastian Huhn, Wolfgang Wenzel
 
 

Rückblick auf die Mondfinsternis 27./ 28. Oktober 2004

In der Nacht vom 27. bis zum 28. Oktober wurde uns eine totale Mondfinsternis beschert.
Leider war es uns nicht möglich dieses Spektakel zu beobachten, da uns die Sicht ab etwa 3:00 Uhr durch eine geschlossene Wolkendecke verwehrt wurde.

Verlauf der totalen Mondfinsternis

Verlauf der Erde durch den Mondschatten



Das war die "Lange Nacht der Sterne"
Eine erfolgreiche Nacht für die Sternwarte Bernau

von Katrin Brettfeld und Steffen Weimann, AZB e.V.

Am 18. September 2004 fand die erste "Lange Nacht der Sterne" zeitgleich in Deutschland, Österreich und der Schweiz statt. An dieser Aktion - einer Initiative der Zeitschrift "Stern" - beteiligten sich insgesamt ca. 160 Sternwarten, Planetarien und andere Einrichtungen. Auch die Sternwarte Bernau hatte an diesem Abend ihre Türen ab 20.30 Uhr geöffnet.

Nach mehrwöchiger Vorbereitung wurden einstündige Vorträge über das Sonnensystem, die Geschichte der Astronomie sowie die Entstehung und Entwicklung von Galaxien angeboten. Daneben hatten die Besucher die Möglichkeit an verschiedenen Fernrohren - darunter auch dem 25cm-Spiegelteleskop - astronomische Objekte wie Kugelsternhaufen und Gasnebel sowie passend zum letztgenannten Vortrag auch gleich unsere Nachbargalaxie, den Andromedanebel, zu betrachten.

Außerdem bot die Buchhandlung "Schatzinsel" Literatur zum Thema an. Für heiße und kalte Getränke wurde ebenfalls gesorgt.

Als am Tag Schleierwolken aufzogen, begann zunächst das große Zittern, ob der Blick auf die Sterne freigegeben würde. Doch pünktlich zu Beginn bot sich den Besuchern, die in Scharen zur Sternwarte strömten, ein ungewöhnlich klarer Himmel. Die ersten Vorträge waren bereits nach kurzer Zeit komplett ausgebucht. Doch die etwa 150 Besucher kamen trotzdem auf ihre Kosten, denn die Sicht war an diesem trockenen und milden Abend besonders gut. Auch die Internationale Raumstation ISS und Sternschnuppen waren zu sehen.

Gegen 0.30 Uhr verließen dann die letzten Gäste, die teilweise Fahrtwege von über 60 km auf sich nahmen, die Sternwarte. Doch unsere Arbeit war damit noch lange nicht beendet. In den Räumen, in denen eben noch Galaxien und schwarze Löcher im Mittelpunkt standen, musste noch das Wahllokal 11 für die Landtagswahl am nächsten Morgen eingerichtet werden, in dem einige der Vereinsmitglieder - zugegebenermaßen mit etwas müden Augen - sechs Stunden später bereits wieder als Wahlhelfer zu finden waren.

Wer die Lange Nacht der Sterne verpasst hat, kann die Sternwarte zu Vorträgen und Beobachtungen montags und freitags nach telefonischer Voranmeldung besuchen. Infos dazu gibt es unter dem Link "Öffnungszeiten" auf dieser Seite.







An mehreren Teleskopen konnten Objekt des Nachthimmels beobachtet werden


Bei voll besetzten "Rängen" macht das Vortragen Spaß


Sonnen- und Monfinsternis - am "Baader-Planetarium" gezeigt, versteht es jeder


Himmelsmechanik und Orientierung am Sternenhimmel - "Weltanschauung pur" !
Sind Andromeda und Kassiopeia zu sehen?
   
Die Buchhandlung "Schatzinsel" sorgte für passende Literatur. Für warme und kalte Getränke war ebenfalls gesorgt.

Pause von 3 "Orgelpfeifen" zwischen den Vorträgen

 

 

Das war der Venusdurchgang am 8. Juni 2004

Ein seltener Gast vor der Sonne

Am Vormittag des 8. Juni 2004 fand ein astronomisches Ereignis statt, welches noch von keinem derzeit lebenden Menschen beobachtet werden konnte: Der Planet Venus zog als dunkler Punkt vor der Sonne innerhalb von sechs Stunden vorrüber. Der nächste, bereits am 5. Juni 2012 stattfindende Venusdurchgang, kann von uns Europäern nicht beobachtet werden, da wir uns dann gerade auf der Nachtseite befinden.

Um etwa 7:20 Uhr "berührte" die Venus die Sonne (1. Kontakt ). Zu dieser Zeit war allerdings der Himmel über Bernau wolkenverhangen. Erst um ca. 10:00 Uhr riss der Himmel auf und die Besucher strömten in Scharen, so dass wir den Ansturm zeitweise kaum bewältigen konnten. Aber es kam jeder auf seine Kosten und konnte einen Blick durchs Fernrohr wagen oder einem der Vorträge lauschen.

Etwa um 13:20 Uhr endet der so genannte Venustransit.




Foto: Jan Wendler, AZB e.V.
Kamera: Canon EOS 300D
Objektiv: Pentacon 5,6/500 mit Spezialfilter
Blende: 8
Belichtungszeit: 1/500 sec


Mehrere Schulklassen erlebten "Himmelsmechanik pur"
 

Mit einem transportablen Fernrohr fuhren wir in einen
Bernauer Kindergarten, in dem wir den Tagesablauf
etwas durcheinander brachten.
 

 

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